Rückblicke

Eine schallende Ohrfeige für Urbach und Flügge


pm160519b_schallende-ohrfeige-fuer-urbach-und-.pdf [48 KB]


Offener Brief an Bürgermeister Lutz Urbach

Das Versäumnis der Verwaltung, die frühzeitige Bürger- und Trägerbeteiligung zum Flächennutzungsplan im Rat der Stadt rechtskonform zu beschließen, bestätigt leider die Auffassung des BBI-GL, nämlich dass eine echte Bürgerbeteiligung nicht im Fokus von Verwaltung und einer Mehrheit des Stadtrates lag und ihr zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Aus diesem Grunde hat sich das Bündnis der Bürgerinitiativen entschlossen, in einem offenen Brief seine Position zu den von der Bezirksregierung Köln dargelegten Verfahrensfehler zum 17. Mai 2019 zu veröffentlichen. Siehe hierzu "Offener Brief" zu Fragen zum Fortgang der Entscheidungen zum Flächennutzungsplan an Bürgermeister Lutz Urbach vom 17.05.2019.



2019-05-20_bmurbach_fragen-zum-fortgang-der-en.pdf [51 KB]


Antwort der Stadt Bürgermeister Bergisch Gladbach

Der Erste Beigeordnete und Stadtbaurat Harald Flügge hat mit Vorgang vom 23.05.2019 die vom Bündnis der Bürgerinitiativen am 17.05.2019 an den Bürgermeister gerichteten Fragen zum FNP-Verfahren beantwortet. Wesentliche Sachstände sind zurzeit:

- der Antrag zur Genehmigung des FNP-2035 durch die Bezirksregierung Köln wurde durch die Stadt Bergisch Gladbach zurückgezogen. Der FNP-2035 muss im Rat der Stadt neu beschlossen und dann erneut der Bezirksregierung Köln zur Genehmigung vorgelegt werden.

- die Bezirksregierung Köln hat noch nicht abschließend über den FNP-2035 entschieden, auch wurden bisher keine Teil- und Vorweggenehmigungen erteilt.

Weitere Details siehe nachfolgendes Anwortschreiben.



2019-05-27_antwort_stadt-gl-auf-fnp-fragen-des.pdf [1.754 KB]


Entwicklungen "rund um den FNP"

1. Von der Tagung des Arbeitskreises „Bebauungskonzept“ vom 28.01.19 gibt es zurzeit keine inhaltlichen Erkenntnisse. Dieser Arbeitskreis ist von Mitgliedern der Bergisch Gladbacher Fraktionen besetzt, die darüber beraten, wo vordringlich B-Pläne verwirklicht werden könnten, wenn für im FNP 2035 ausgewiesene Bauflächen Verkaufsbereitschaft durch die Eigentümer besteht.

2. Aus Sicht des BBI-GL ist in einem Beitrag im Kölner Stadtanzeiger vom 01.02.2019 deutlich geworden, dass der angebliche Druck auf den Wohnungsmarkt weniger aufgrund echten Bedarfs als aufgrund der Suche nach attraktiven Geldanlagemöglichkeiten entsteht. Dies bestätigt letztendlich die eigenen Positionen, die sich auf das Stadtentwicklungskonzept ISEK 2030 und eigene Recherchen und Analysen, basierend auf den Prognosen des Landes NRW, veröffentlicht in IT.NRW, stützen.


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